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Diagnose des Wundbrandes

Ändert sich die Farbe des Gewebes in Rot, Blau oder Schwarz sollte immer ein Arzt aufgesucht werden. Auch wenn sich die Stellen taub anfühlen und Schmerzen verursachen, sollte immer der Rat eines Arztes eingeholt werden. Wird trockener oder feuchter Wundbrand vom Arzt festgestellt, dann muss immer therapeutisch eingestiegen werden auch wenn noch nicht bekannt ist, um welchen Erreger es sich handelt.

Die Diagnostik des Wundbrandes kann mit der Krankengeschichte des Patienten, der körperlichen und klinischen Untersuchung und den Laborergebnissen unterstützt werden.


Die Krankengeschichte


Meist leiden die Betroffenen schon lange Zeit an einer chronischen Erkrankung wie Diabetes. Auch hoher Blutdruck, zu hohe Cholesterinwerte und Verletzungen können eine Ursache für Wundbrand sein.


Die klinische Untersuchung


Die klinische Untersuchung geht mit den Symptomen einher. Das Gewebe ist verfärbt, eventuell geschwollen und der Patient führt an, dass er Schmerzen und eine Taubheitsgefühl in der Gegend des betroffenen Gewebes hat. Das betroffene Gewebe kann unterschiedliche Farben von Rot bis Schwarz aufweisen und kann bei feuchtem Wundbrand auch einen üblen Geruch aufweisen. Bei einem feuchten Wundbrand kann das Gewebe zudem auch stark geschwollen sein.


Laboruntersuchungen


Die Laboruntersuchungen können sehr breit gefächert sein.

Blutuntersuchungen: Hier wird vor allem der Anstieg der weißen Blutkörperchen festgestellt. Auch ein hoher Blutzuckerspiegel bei Diabetes und ein hoher Cholesterinspiegel können mit Hilfe der Blutuntersuchung nachgewiesen werden. Auch andere Entzündungsparameter lassen sich auf diese Weise feststellen.

Untersuchung des Eiters: Bei feuchtem Wundbrand sollte auch immer Eiter untersucht werden, was mittels Mikroskop durchgeführt wird. Dabei können Bakterien mit Hilfe von Gram-Färbung und anderen Methoden nachgewiesen werden. Diese Untersuchung ist auch wichtig, damit entschieden werden kann, mit welchem Antibiotikum behandelt wird.

Blutkultur: Mit dieser speziellen Untersuchung kann das tatsächliche Wachstum der Erreger nachgewiesen werden.

Röntgen-Aufnahmen: Mit unterschiedlichen bildlichen Darstellungen kann die Ausbreitung des Wundbrandes im Gewebe genau dargestellt werden.