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Der Wundbrand

Bei Wundbrand handelt es sich um die veraltete Bezeichnung von allen Arten der Wundinfektion und auch deren Folgeerscheinungen. Bei dieser Bezeichnung spielen drei Dinge eine wichtige Rolle:

- Der Erreger
- Die Ausbreitung
- Der Schweregrad

Heute finden sich zahlreiche Begriffe und Abstufungen, die früher noch als Wundbrand zusammengefasst wurden.


Die Symptome


Je nach Art des Wundbrandes können auch die Symptome stark variieren. Dabei spielt nicht nur die anatomische Lage sondern auch das betroffene Organ eine tragende Rolle.

Der trockene Wundbrand - oder auch Gangrän genannt - beginnen meist trocken und taub. Die Wahrnehmung des Schmerzes kann ebenfalls von Patient zu Patient variieren. Üblicherweise beginnt sich das betroffene Gewebe zu verfärben. Zuerst scheint eine Rötung auf, die bräunlich und schließlich schwarz wird. Während dieses Vorgangs beginnt das Gewebe zu schrumpfen und wird zunehmend trockener. Meist ist der trockene Wundbrand auf einen Verlust der arteriellen Blutversorgung zurückzuführen.

Der feuchte Wundbrand beginnt zumeist mit einer Schwellung des betroffenen Gewebes. Zunächst wird das Gewebe rötlich und zeigt bald Zeichen des Zerfalls. Oft geht die Schwellung auch mit einem üblen Geruch einher. Dieser Geruch wird durch die Erreger erzeugt, welche das Gewebe zu zersetzen beginnen.

Beim Wundbrand stirbt das Gewebe aufgrund von mangelnder Blutversorgung ab. Diese mangelnde Blutversorgung kann durch chronische Krankheiten verursacht werden. Meist sind Diabetes, Verletzungen und auch Verbrennungen die Ursache für Wundbrand. Durch Infektionen kommt es auch im tiefer liegenden Gewebe zu Schädigungen, welche zum Verschluss eines Blutgefäßes führen können.

Der Wundbrand kann sich nicht nur an äußerem Gewebe wie z. B. Beinen zeigen, sondern kann auch Organe befallen. Das Problem beim Befall eines Organs liegt darin, dass die Symptome meist erst sehr spät bemerkt werden und meist eine chirurgische Sanierung erforderlich ist. Bei der Operation ist es für den erfahrenen Chirurgen sofort ersichtlich, dass es sich um Wundbrand eines Organs handelt.

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